Gehirnintegration bei ADS und ADHS

Kinesiologische Bahnung

Konzentrationsprobleme, Lese-, Schreib- und Rechenschwäche gehören mehr und mehr zum
schulischen Alltag von Kindern und Jugendlichen. Was sich aber dahinter verbirgt, ist oft eine
Unfähigkeit des Gehirns, bestimmte Zeichen zu erkennen, die entweder durch die Art des
Unterrichts oder auch durch andere Stressfaktoren in der Schule nicht „gebahnt“ wurden. Das
heißt, das Gehirn kennt sie nicht, und sie sind deshalb nicht reproduzierbar bzw. jederzeit
abrufbar. Eine kinesiologische „Nachbahnung“, also ein Einspeichern im Nachhinein, kann
hier die Lösung bringen. Die Erfahrung lehrt: Ist das letzte Zeichen „gebahnt“, beginnt ein
bisher als Legastheniker eingestuftes Kind plötzlich einzelne Begriffe und dann immer mehr
Wörter richtig zu schreiben. Vielleicht greift es auch zum ersten Mal freiwillig zu einem Buch
und beginnt flüssig zu lesen. Die Eltern erkennen dadurch: Jetzt gibt es da eine Ordnung, an
der sich das Gehirn orientieren und wie von allein weiter entwickeln kann. Für mich als
Therapeutin steht eindeutig fest: Jedes Kind kann Lesen, Schreiben und Rechnen lernen! –
mittels kinesiologischer Bahnung und der Bereitschaft der Eltern, sich von ihren eigenen
Vorstellungen und Zielen in Bezug auf ihr Kind zu lösen. Ich unterstütze Sie gerne dabei.

Pädagogische Kinesiologie

Die Pädagogische Kinesiologie arbeitet mit Bewegungs- und Energieübungen, die dafür
sorgen, dass ein freier Informationsfluss zwischen Gehirn und Körper möglich wird. Sie
können dabei mit praktischen Übungen Ihr Kind aktiv beim Lernen unterstützen. Die Technik
ist einfach und von Kindern leicht anwendbar. Denken und Bewegen sind Vorgänge, die sich
in der Dreidimensionalität des Raumes abspielen. Ist unser Denken in allen drei Dimensionen
im Gleichgewicht, sind wir in der Lage, unser geistiges Potential voll auszuschöpfen. Dieses
Gleichgewicht lässt sich durch Bewegungsübungen immer wieder neu herstellen und trainie--
ren. Einfache kinesiologische Bewegungsübungen verbessern zudem die Lernfähigkeit, da
durch neue Erfahrungen – also auch körperliche Bewegungen – im Gehirn neue Vernetzungen
zwischen den Nervenbahnen entstehen. Neben einem wenig zeitaufwendigen Übungspro-
gramm helfen Techniken aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP), die Kommuni-
kationsfähigkeit zu verbessern und Veränderungen individueller Verhaltensweisen herbeizu-
führen – und damit die ganze Familie zu entlasten.

7-Stufen-Homöopathie ®

Die 7-Stufen-Homöopathie® bedient sich verschiedener Potenzierungsstufen, um unter-
schiedliche Prozesse und körperliche wie seelische Bewegungen zu koordinieren. Sie wurde
von mir in den vergangenen 12 Jahren auf der Basis der Erkenntnis entwickelt, dass man
gleichzeitig auf unterschiedlichen Ebenen Veränderungen anregen und auf ein bestimmtes
Ziel hin lenken kann. Mit dieser Methode begleite ich Kinder und Jugendliche mit Verdacht
(oder Diagnose) auf ADS/ADHS durch die Prozesse der Veränderung, die sich manchmal
über das Kind (den Jugendlichen) hinaus im Familiensystem bewegen und in ihrer Wirkung
zutiefst „ordnungsschaffend“ sind. Auch hier sichere ich die Therapie mithilfe des kinesio-
logischen Muskeltests sorgfältig ab. Es geht – wie immer – darum, die eigentliche Ursache zu
greifen und gleichzeitig mit allen daraus entstandenen Folgen in eine gute Lösung zu führen.

Bachblüten

Nirgendwo hat sich die Bachblüten-Therapie so bewährt wie in der Begleitung und Behand-
lung von Kindern und Jugendlichen. Mit ihren 38 seelischen Befindlichkeitsbildern ist sie
genauso flexibel wie sanft und hilft besonders jungen Menschen, ihre Persönlichkeit störungs-
frei zu entfalten bzw. in ein gutes Gleichgewicht zu führen. Immer mehr Kinder kennen
bereits die Notfalltropfen (und haben sie zu den Klassenarbeiten als Bonbons immer dabei).
Kinder spüren, wie ihnen eine Medizin hilft, die eigentlich „nur“ durch Sonnenlicht übertra-
gene Pflanzenenergie ist. Ihr Begründer, der englische Arzt Dr. Edward Bach, hatte sein
Leben lang nach einer wirksamen und ungefährlichen Volksarznei gesucht, mit der er die
Menschen seelisch wieder aufrichten und allein dadurch auch die Heilung körperlicher
Erkrankungen möglich machen wollte. Nun lebt seine Vision wieder auf – gerade rechtzeitig,
um unseren Kindern in einer Zeit der Reizüberflutung ein Instrument an die Hand zu geben,
das ihnen hilft, sich zu integren Persönlichkeiten zu entwickeln und das Leben als eine – auch
positive – Herausforderung zu begreifen.

Transparentes Familienstellen ®

Durchlässig werden für die Wahrheit des Systems: das ist der tiefere Sinn hinter der Methode
des Transparenten Familienstellens ®, mit der – in vielen Fällen von ADS und ADHS – sehr
oft nachgewiesen werden kann, dass ein Kind/Jugendlicher stellvertretend für ein anderes, oft
schon verstorbenes oder ausgegrenztes Mitglied der Familie rebelliert. Oft halten Kinder auch
den Elternteil „in Atem“, der unbewusst einem früh verstorbenen Elternteil folgen will oder
sich nicht traut, das Leben zu „nehmen“, weil z.B. in der Ursprungsfamilie Kinder tot geboren
oder früh gestorben sind. Aus der Arbeit mit Familienaufstellungen wissen wir um die tiefe
Not der Kinder/Jugendlichen, deren Eltern nicht präsent sind, ohne dass es ihnen bewusst ist.
Wird diese „tiefere Wahrheit“ in einer Aufstellung aufgedeckt, der Elternteil entlastet und das
Kind neu in den Blick genommen, entspannt sich in der Regel das gesamte System.
Bei schulischen Problemen ist es zudem manchmal sehr hilfreich, die Konstellation SchülerIn
– LehrerIn aufzustellen und dadurch herauszufinden, ob es zwischen beiden überhaupt eine
Ebene der gegenseitigen Achtung und neutralen Kommunikation gibt. Auch LehrerInnen
sehen in SchülerInnen manchmal nur das, was sie selbst erlebt und/oder durch ein Mitglied
der Familie erlitten haben. Dadurch werden sie aber dem betreffenden Schüler nicht mehr
gerecht, und es bedarf dann unbedingt einer Aufstellung, um den Irrtum auf einer tieferen
Ebene zwischen den betroffenen Personen aufzuklären.

Bonding – Festhaltetherapie

Diese Form der Festhaltetherapie für Erwachsene wurde von Dr. med. Walther H. Lechler in
den 70er Jahren in die Arbeit mit Alkohol- und Drogenabhängigen integriert. Bonding hat
sich aber nicht nur in der Sucht-Therapie als äußerst wirkungsvoll und heilsam erwiesen, es
hilft als sogenannte „Festhaltetherapie“ auch Kindern und Jugendlichen, die nicht wissen,
wohin mit ihren negativen Gefühlen und Aggressionen. Sinn und Zweck dieser ungewöhnli-
chen Therapietechnik ist es, das Kind/den Jugendlichen so zu fixieren – festzuhalten –, dass
es/er sich aus eigener Kraft nicht daraus lösen kann. Nach einiger Zeit wird dadurch alles, was
aufgestaut und unterdrückt wurde, aus ihm hervorbrechen. Das Kind/der Jugendliche macht
dabei die Erfahrung, dass es jemanden gibt, der das alles aushält, der es/ihn aushält, wenn
es/er sich so zeigt, wie es/er sich wirklich fühlt. Und so steht am Ende des Festhaltens immer
der Moment, an dem „die Liebe wieder fließen kann“, wie es die Psychologin Jirina Prekop
beschreibt, die die Festhaltetherapie in Deutschland bekannt gemacht und für die Therapie
mit Kindern und Familien in der oben beschriebenen Weise weiterentwickelt hat. In einzelnen
Fällen kann diese Methode den Durchbruch bedeuten, dort wo das Kind den betreffenden
Elternteil als stark und belastbar erlebt und seinen Widerstand dadurch aufgibt.