Trancearbeit

– die Reise zu sich selbst

Unter dem Begriff Trancearbeit sind die verschiedensten Methoden und Formate von Trancen zusammengefasst, von denen ich einige in meiner Praxis anbiete – als therapeutische Grundlage ganzheitlicher Entwicklung. Denn so kann es in einer Einzelsitzung durchaus sinnvoll sein, einen inneren Zustand zu „bereisen“ und mit ihm Erfahrungen zu machen – über innere Bilder oder auch nur über das Gefühl, das da spürbar wird. Auf der tieferen Bewusstseinsebene der Trancen lassen sich Genesungsprozesse zudem mit Farbtrancen, Achtsamkeitsübungen oder inneren (Lösungs-)Bildern unterstützen. Es erfordert vom/von der BehandlerIn die Fähigkeit, sich dem inneren Erleben der/des PatientIn ganz zu überlassen und gleichzeitig dieser/diesem einen Schritt voraus zu sein.

 
Triskel klein
Triskel klein
Triskel klein

Auf der Ebene der Trancearbeit bewegt es sich sehr viel leichter als oft im äußeren Leben – und mit der Leichtigkeit kommt dann auch der Mut, sich einem bestimmten inneren Geschehen anzunähern, wohlwissend, dass man/frau begleitet wird. Und da geht es manchmal um die Dunkelheit im eigenen Herzen oder auch um eine – häufig unterdrückte –  innere Wut, die sich in der Freiheit der inneren Bilder und Welten explosiv entladen und damit vielleicht einen körperlichen Schmerz erlösen will.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung der unterschiedlichen Formate:

Die Innere Reise

(nicht nur, aber auch nach Klaus Lange)

Die Innere Reise (nicht nur, aber auch nach Klaus Lange, von dem ich in 2000 ausgebildet wurde) orientiert sich immer an der Wahrnehmung des Klienten. Sie geht nur so weit, wie er/sie mitgehen kann; denn das Erfahren und Annehmen innerer Grenzen kann mehr Erleichterung bringen, als ein forciertes Grenzüberschreiten, bei dem sich der Mensch manipuliert oder (im schlimmsten Fall) verraten fühlt. In der Praxis stoßen TherapeutIn und PatientIn bei jeder Trancereise miteinander in Neuland vor, wobei der/die PatientIn die Richtung vorgibt, immer ermutigt und unterstützt durch die Therapeutin. Die Inneren Reisen nach Klaus Lange beschäftigen sich dabei schwerpunktmäßig mit den Gefühlen, die in Trance aufsteigen und mit denen man/frau sehr befreiende Erfahrungen machen kann. Vor allen Dingen lernen wir dabei, alle unsere Gefühle anzunehmen und nicht mehr in „gute“ und „böse“ Gefühle zu unterscheiden. Das alles gehört zu uns und macht uns in unserem (ganzheitlichen) Menschsein letztendlich aus – so bunt und vielschichtig, wie es auch unsere Gefühle in unserem Inneren sind.

Aber das Feld der Trance-Reisen bietet noch viel mehr: So lassen sich auch seelische Altlasten – Verletzungen, Enttäuschungen und sogar Traumatisierungen –  mittels Trance-Reise gezielt finden und (nach und nach) in ein heilsames Bild oder Gefühl verwandeln. Da der/die PatientIn bei diesen Trance-Reisen auf der Ebene der Tiefenentspannung bei vollem Bewusstsein ist und bleibt, kann sie/er jede innere Bewegung bewusst nachvollziehen und immer frei entscheiden, ob sie/er mitzugehen bereit ist oder zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurückkommen will. Denn hier in der eigenen inneren Welt hat der eigene Wille Gewicht, was als sehr befreiend erfahren werden kann. Das daraus entstehende Gefühl der Freude und der inneren Freiheit ist für viele eine bislang völlig neue Erfahrung und wird als sehr beglückend empfunden. Und manchmal kommt dadurch sogar ein körperlicher Genesungsprozess in Bewegung (siehe auch Schwerpunkt „Schamanische Reisen“ oben auf der Startseite).

Auf der Ebene der Trance-Reisen bewegen wir uns auch beim Lindwall- Releasing, wobei da die Rollen von TherapeutIn und PatientIn etwas anders aufgeteilt sind: Dabei greift der/die PatientIn den ersten inneren Impuls, den der/die TherapeutIn aufnimmt und dann ihrerseits/seinerseits Loslass-Sätze formuliert, die – im besten Fall – für die/den PatientIn entlastend, befreiend und der 1. Schritt in ein leichteres Leben sind.

 
Triskel klein
Triskel klein
Triskel klein

Die Releasingarbeit

benutzt ebenfalls die Trance-Ebene

Trance-Reisen mit der Gruppe

mit anschließendem Erfahrungsaustausch

Sehr bewährt haben sich auch die Gruppen-Trance-Reisen. Hier werden die TeilnehmerInnen vor allem durch den anschließenden Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander und mit der Seminarleiterin ermutigt und inspiriert (Siehe Rubrik „Seminare“). Und da dort jede/r ihrer/seine eigenen Eindrücke und Erlebnisse einbringen kann, wird es auch für AnfängerInnen leichter, sich für Erfahrungen zu öffnen, die sie sich vielleicht vorher nicht zugetraut haben, von denen die anderen aber berichten. Selbst Ängste und Vorbehalte können somit besser überwunden werden. Und mit ein bisschen Übung ist es dann allen mehr oder weniger möglich, innerlich tiefer einzutauchen und im eigenen Wahrnehmungsraum die erstaunlichsten Dinge zu erleben. Beispielsweise erfährt der Trance-Reisende, dass hinter der Angst unerwartete Leichtigkeit und innere Freude zu finden sind. Und manchmal verschwinden dabei sogar Ängste, die zuvor im Alltag beherrschend waren.

Sprechen Sie mich an, wenn es Ihr Wunsch ist, auf der Ebene der Trancearbeit Erfahrungen zu machen. Wir testen dann aus, ob Sie eine Innere Reise zu ihren Gefühlen, eine Loslass-Sitzung oder eine schamanische Reise brauchen. Ich erkläre Ihnen dann gerne vor Ort, worin sich diese Formate unterscheiden, und wie wir Ihr Thema/Problem am besten bearbeiten können.

Manchmal ergeben sich aus einer Sitzung sogar ganz neue Formate. Denn Ihr Unterbewusstsein sitzt bei jeder Trance am Steuer und fährt gezielt den für Sie gewinnbringendsten Hafen an. Es gibt den schönen Satz: Alles, was ich brauche, trage ich in mir. Und mithilfe der Trancearbeit lässt sich das sogar beweisen.

Gerne begebe ich mich mit Ihnen auf eine solche Reise, die man nur in Begleitung und im Rahmen eines vertrauensvollen Miteinanders in ihrer Wirkung erfahren und schätzen lernen kann. Und egal, welches Format Sie wählen: Sie buchen immer eine „Reise zu sich selbst“. Lassen Sie sich überraschen.

Ihre Charlotte C.Oeste

 

© Naturheilpraxis Charlotte C.Oeste - 2021