DIE HYPNO-CHIRURGIE

DIE MACHT EINDRÜCKLICHER SUGGESTION – Hypno-Operationen

Wenn das Gehirn nicht mehr zwischen Realität und Imagination unterscheiden kann

Die Hypno-Chirurgie ist eine Sonderform der Hypnose-Therapie, bei der die Grenzen zwischen psychotherapeutischer und somatischer Arbeit verschwimmen. Ziel ist es, reale (Heil-)Effekte durch die hypnotische Simulation einer chirurgischen Behandlung zu erzeugen. Und natürlich gehören auch das Simulieren von Spritzen, Infusionen, Bestrahlungen etc. mit zu diesem Repertoire. Die eigentliche Hypno-Chirurgie allerdings ist nicht so neu, wie ihr Namen vermuten lässt. In Wirklichkeit ist sie schon viele Jahrtausende alt. Man denke dabei an schamanische Techniken wie Schädelbohrungen (mit anschließendem Verheilen), das Absaugen schädlicher Kräfte oder auch ihr Ableiten/Bannen in einen Gegenstand, der dann verbrannt oder vergraben wurde. Und diese alten Traditionen und Fähigkeiten sind auch in unserer Zeit noch anzutreffen, beispielsweise bei den energetischen Operationen, wie wir sie von spirituellen Heilern auf den Philippinen und in Südamerika immer noch kennen.

Es gibt viele Phänomene in diesem Bereich der Hypnose und der Trancearbeit (im weitesten Sinne), die langsam und mit Hilfe der Quantenphysik mehr und mehr erklärbar werden. Und auch der Vorwurf der Placebo-Wirkung nimmt derartigen Behandlungs- und Heilmethoden nichts an ihrer Kraft. Denn mittlerweile weiß man auch durch klinische Studien: Ein Placebo kann unglaublich viel bewirken, selbst wenn der Proband weiß, dass es sich dabei um ein Placebo handelt. Und jeder Hypnose-Therapeut weiß, wie wirkungsvoll Hypnose sein kann. Kombiniert man sie mit der Kraft des Placebos, können sich diese beiden leistungsstarken Behandlungsformen ergänzen und die Wirkung insgesamt verstärken. Und natürlich erzeugt eine Hypnose einleitend zunächst die Bereitschaft, der Hypnose-Therapeutin zuzuhören und sich ganz auf deren Stimme zu verlassen. Dabei wissen wir nicht, ob die Hypnose vielleicht die Kritikfähigkeit des Gehirns herabsetzt und das Suggerierte dadurch als eindrücklicher empfunden wird. Dafür gibt es bislang keinerlei Beweise.

Dass Scheinoperationen zunehmend auf Interesse stoßen, verdanken wir nicht zuletzt dem amerikanischen Chirurgen Bruce Moseley, der als Spezialist für Gelenkserkrankungen tagtäglich Arthroskopien  vornahm. Irgendwann beschloss Moseley zu erforschen, ob nicht ein Teil seiner Behandlungserfolge auf einem Placebo-Effekt beruhte. Und so inszenierte er ganz normale Operationen mit dem bislang standardisierten Vorlauf, nur dass er nur noch die Hälfte der Patienten tatsächlich operierte. Den anderen ritzte er (unter lokaler Betäubung) nur die Haut ein, damit das Knie etwas blutete, und erzeugte eine dicke Naht. Um die Täuschung zu perfektionieren, konnten die Schein-Operierten – wie alle anderen auch – auf einem Monitor die echte Operation verfolgen (nur dass diese nicht ihre eigene war).
Und das Ergebnis war beeindruckend: Die zum Schein Operierten waren nach der Heilungsphase genauso zufrieden wie die tatsächlich Operierten. Und auch nach einem Zeitraum von 2 Jahren traten zwischen den Gruppen keine greifbaren Unterschiede auf. Auch Schamanen mancher Kulturen setzen Schnitte, beschwören die Wunde und lassen sie danach wieder verheilen.

Das Anlocken des Immunsystems

Heute spricht man vielerorts auch von einem „Anlocken des Immunsystems“, indem man ein Stimulans einbringt (z.B. beim Baunscheidtieren), um das Immunsystem abzulenken und zu erreichen, dass ein bestimmtes Beschwerdebild in Ruhe ausheilen kann, von dem man dabei in Wirklichkeit ablenkt. Und nicht zuletzt wird dieser Effekt auch in der Akupunktur genutzt, indem in bestimmten Situationen Punkte genadelt werden, die gar keine relevanten Akupunkturpunkte sind (und trotzdem dem Ziel der Linderung der eigentlichen Symptome dienen).

Allerdings muss man gar keine echten Verletzungen verursachen, um das Immunsystem zu stimulieren oder positive innere Bewegungen zu erzeugen. Und auch hierzu gibt es ausreichende Untersuchungen: Ein einfacher Reiz in Verbindung mit einer Suggestion reicht vollkommen aus – und eröffnet der Hypnose völlig neue Möglichkeiten. Nämlich von hier aus ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Hypno-Chirurgie, die ein beliebiges Operationsgeschehen simuliert und dann schaut, inwieweit der Patient auf ein solches virtuelles Geschehen anspricht. Im besten Fall verbessert sich auch die Situation im Körper. Gute Erfahrungen haben Hypnose-Therapeuten dabei mit Operationen wie Magenband- und Magenballon-Einsetzen gemacht, ebenso mit simulierten Meniskus-OPs. Prinzipiell kann jede Operation auch simuliert werden. Sinnvoll ist das allerdings nur, wenn der Patient ausreichend Zeit hat, es auf dem Weg der Hypnose zu probieren, ohne eine vielleicht lebensrettende reale OP hinauszuzögern oder sich dieser zu verweigern. Denn wie gesagt: Die Wirkung einer Hypno-Operation ist im Voraus nicht kalkulierbar. Es lohnt sich aber immer, es zumindest mit Hypnose zu probieren, gerade wenn im Einzelfall der weitere Verlauf einer Krankheit oder eines Beschwerdebildes noch nicht absehbar ist und die Schulmedizin vielleicht noch abwarten will. Und auch wenn eine OP aus schulmedizinischer Sicht  zu belastend oder ein Operationsgeschehen nicht so erfolgreich wie gewünscht verlaufen ist, bietet die Hypnose uns immer noch viele mögliche Wege.

Alles, was fasziniert und die Aufmerksamkeit eines Menschen absorbiert, kann als hypnotisch bezeichnet werden.

(Milton H. Erickson)

Es gibt Dinge, die Du weißt, ohne zu wissen, dass Du sie weißt.

 (Milton H. Erickson)

Bei der Hypno-Operation brauche ich als Hypno-Therapeutin allerdings einen entsprechenden Vorlauf. Eine solche Sitzung muss gut vorbereitet werden und authentisch sein. Und wir betreten dabei ein Terrain, das zu den Spezialgebieten der Schulmedizin gehört (und sehr komplex ist). Aber auf der anderen Seite haben wir nichts zu verlieren. Es ist IMMER einen Versuch wert, sich für die Hypno-Chirurgie zu öffnen. Und es hat sogar viele Vorteile: Bei einem hypnochirurgischen Eingriff fließt kein Blut. Bei einem hypnochirurgischen Eingriff werden Sie keine Schmerzen verspüren. Bei einem hypnochirurgischen Eingriff werden Sie hellwach und gleichzeitig tief entspannt und Zeuge/Zeugin einer Erfahrung sein, die Ihr Gehirn für sie kreiert. Denn das Gehirn kann (und auch dazu gibt es bereits wissenschaftliche Studien) zwischen (erzeugtem) Bild und der (alltäglichen) Realität nicht unterscheiden. Das heißt für Sie im Klartext: Nach einer Hypno-Operation können auch auf der Körperebene sehr beeindruckende Veränderungen auf Sie warten (auch wenn ich Ihnen keine Heilungsversprechen geben darf und werde!).

Was aber eindeutig für die simulierte OP spricht, sind u.a. folgende Argumente:

  • Es kann dabei nichts schief gehen, weil ich die Hypnose jederzeit abbrechen und Sie wieder ins Hier und Jetzt zurückbegleiten kann.
  • Sie können nach der Sitzung direkt wieder nach Hause gehen.
  • Sie spüren keinen Wundschmerz.
  • Es gibt kein Infektions-Risiko.
  • Es entstehen (zumindest bei meiner Art, hypnochirurgisch zu „operieren“) keine Narben.
  • Sie sind nicht tage- oder wochenlang im Krankenstand.
  • Sie ersparen sich den Krankenhausaufenthalt.
  • Sie haben keine Einschränkungen danach und im Alltag zu befürchten.

Eine solche hypnochirurgische Sitzung dauert – mit Vor- und Nachbereitung – ein bis zwei Stunden und ist eine Sonderleistung der Naturheilpraxis Charlotte C.Oeste (die Konditionen finden Sie unter der Rubrik „Infos zum Ausdrucken“).

Für die der Hypno-Chirurgie vorausgehende Besprechung gelten die ganz normalen Praxiskonditionen.

Was nützt es dem Menschen, wenn er die Welt kennen lernt, aber nicht sich selbst.

 (Milton H. Erickson)

Die Hypnose ist ein ebenfalls goldener Schlüssel

Und zum Schluss noch ein paar Worte über die Methode der therapeutischen Hypnose, die oft direkt neben der Show-Hypnose als unseriös abgetan wird: Die therapeutische Hypnose ist ein ebenfalls goldener Schlüssel, weil sie uns – ähnlich wie bei Releasing – für neue (innere) Blickwinkel und Lösungen öffnet, die auf einem anderen Weg nicht erreichbar sind. Milton H. Erickson, amerikanischer Psychiater, Hypno-Therapeut und Pionier im Bereich der klinischen Hypnose, drückte es einst so aus: „Du kennst die Lösung; Du weißt es nur noch nicht.“

In diesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Ihnen wirklich weiterhilft. Gehen wir gemeinsam zur Lösung. Erschaffen wir ein Szenarium, das Ihnen von innen heraus (wieder) Gründe liefert zu hoffen – und die Erfahrung zu machen, dass wir in dieser reichen Zeit der auch ganzheitlich therapeutischen Entwicklungen in Wirklichkeit Beschenkte sind.

Gerne gehe ich mit Ihnen ein solches Hypno-Chirurgie-Projekt an. Darüber beraten wir vorab Schritt für Schritt. Und wenn Sie mir soweit vertrauen, „operiere“ ich Sie persönlich. Sehr, sehr gerne.

Ihre Charlotte C.Oeste

© Naturheilpraxis Charlotte C.Oeste - 2021