Angewandte Kinesiologie

Der Schlüssel, der alles wieder ins Gleichgewicht bringt

Der kinesiologische Test als Basis wirksamer Therapie

Individuell zugeschnittene Behandlung dank des körpereigenen Biofeedback-Systems

Die Angewandte Kinesiologie eröffnet zahlreiche Anwendungsgebiete. Sie ist die Grundlage für das kinesiologische Muskeltesten und hat immer zum Ziel, Energieblockaden im Körper aufzuspüren und zu lösen. „Der Körper lügt nicht“ erkannte John Diamond bereits im letzten Jahrhundert und wies nach, dass das Austesten über die Muskulatur zuverlässig und eindeutig erkennen lässt, ob die Energiereserven im Körper schwach sind oder nicht. Der Test zeigt auch, ob Faktoren wie Nahrung, Gedanken, Medikamente, Lebensumstände oder bestimmte Behandlungsmethoden die Lebensenergie fördern oder dämpfen.

Und er macht transparent, dass es im Körper ein Biofeedback-System gibt, das mit dem kinesiologischen Muskeltest erreicht und zum Austesten der individuellen Therapie für den Getesteten genutzt werden kann. Denn dabei ist weniger wichtig, was der Behandler denkt, als vielmehr das, was der Körper der Patientin/des Patienten widerstandslos zulassen kann. Und die Erfahrung lehrt: Eine ausgetestete Therapie wirkt relativ zuverlässig und positiv auf Körper, Geist und Seele ein.

Als ich vor mehr als 30 Jahren zum ersten Mal mit der Angewandten Kinesiologie (über „Touch for Health“ in Berührung kam, spürte ich ziemlich schnell, dass das Testen einzelner Muskeln und die Signale, die der Körper darüber sendet, etwas ganz Besonderes darstellen. Und was mich dabei am meisten faszierte, war die Tatsache, dass sich dieser (Muskel-) Test – wenn man die Vortests konsequent durchführte – nicht durch Gedanken beeinflussen ließ. Ich erkannte, dass ich mich mit dem Test und durch den Test in einem (Biofeedback-) System bewegte, das ganz klare Auskunft darüber erteilte, was die/der Getestete als positiv und hilfreich empfand oder auch nicht.

Und so übernahm ich dieses Prinzip des konsequenten Muskeltestens 1998 auch mit in meine Praxisarbeit, immer darauf bedacht, zuerst einmal herauszufinden, ob ich für meine Patienten „die Richtige“ bin, sprich ob ich therapeutisch etwas anzubieten habe, was ihnen auf ihrem Weg der Genesung und/oder des inneren wie äußeren Wachstums hilft.

Und es war (wie) eine Vision, eine Momentaufnahme, die ich eines Tages pötzlich über meine Sinne erfasste: Ich sah vor meinem inneren Auge, wie TherapeutInnen – viele TherapeutInnen in einer großen Praxisklinik – ihre PatientInnen austesteten und sich gegenseitig weiterreichten, wenn sie mit ihrer eigenen Arbeit fertig waren. Und ich erfasste in Bruchteilen von Sekunden, wie bahnbrechend und zukunftsweisend das Muskeltesten in Wirklichkeit ist – weil es sich am Patienten und nicht am Behandler und dessen/deren Vortellungen (oder auch Vorurteilen) orientiert. Alle PatientInnen bekamen, was sie brauchten und alle BehandlerInnen gaben von dem, was sie am besten beherrschten. Ich sah glückliche PatientInnen und glückliche TherapeutInnen und über allem eine liegende Acht aus Licht, dem Zeichen der vollkommenen Harmonie und Unendlichkeit.

Der kinesiologische Muskeltest – Wegweiser für die Therapie

Dass die Umsetzung dieser Vision in der heutigen Zeit eine echte Mammutaufgabe werden würde, bekam ich dann in den darauffolgenden Jahren am eigenen Leib zu spüren. Aber über die Jahre entwickelte sich das Therapeuten-Netzwerk der Kronauer Akademie, das dem Vorbild meiner Vision nachempfunden ist (siehe unter „Infos“ oben über der Seite). Und immer mehr Menschen lernen von mir das Muskeltesten, das sich übrigens auch im ganz normalen Lebensalltag sehr bewährt hat (z.B. beim Einkaufen, wenn man/frau nicht weiß, ob ein Produkt verträglich ist oder nicht). Diese Kurzausbildungen „Aus- und Selbsttestung mit verschiedenen Methoden“ biete ich in der Regel 2- bis 3-mal jährlich über die Kronauer Akademie an; und sie ist zudem die Grundvoraussetzung für die 3-jährigen Ausbildungen.

Denn die Austestung sichert uns als Therapeuten zusätzlich ab, solange ich mich an das halte, was vom Körper über den Testmuskel als „stark“ und damit „erwünscht“ ausgewählt wird. Daran orientiere ich mich seit fast 25 Jahren. Und ich habe es nie bereut, alles auszutesten und damit dem Wohlergehen meiner PatientInnen und TeilnehmerInnen der Ausbildungen maximal zu dienen.

Touch for Health – „Gesund durch Berühren“ – ist eine Methode innerhalb der Angewandten Kinesiologie, die Ende der 60er Jahre von dem Chiropraktiker Dr. John Thie entwickelt wurde und durch die Behandlung verschiedener Reflexpunkte und anderer korrigierender Elemente das energetische Gleichgewicht in Muskulatur und auf den Meridianen (Energiebahnen, die die Organe versorgen) wieder herstellt. Auf der Basis der der  traditionellen chinesischen Medizin zugrundeliegenden Akupunktur-Meridiane sowie der Farben- und Fünf-Elemente-Lehre bietet „Touch for Health“ über die Testung verschiedener Muskelgruppen und der damit verbundenen Organsysteme kreative Korrekturmöglichkeiten. Und was wieder „in Fluss kommt“, erzeugt ein neues Gleichgewicht – und das auf allen Ebenen: Körper, Geist und Seele. Innerhalb des Touch for Health gibt es weit über hundert Korekturmöglichkeiten. Eine davon ist die Anwendung der Farbbrillen, eine andere die Augen- und/oder Ohrenbalance und eine weitere, sehr hilfreiche Methode zum Auflösen von Traumatisierungen ist die Emotionale Schmerzreduzierung (ESR).

Touch for Health – Berührungen, die das Gleichgewicht wieder herstellen

Brain Gym – Konzentration möglich machen und fördern

Bei Brain Gym geht es um die Grundlagen schulischen Lernens bzw. jeder Form von Lernen und Wissenserwerb. Damit dies gelingt, muss alles zusammenwirken: Sehen, Hören, Schreiben, Körperbewegung und positive Einstellung. Was wir oft nicht wissen, ist, dass gerade bei unseren konzentrationsgestörten Kindern die linke und die rechte Gehirnhälfte häufig nicht zusammen arbeiten. Diese Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften ist aber unentbehrlich, wenn man gute schulische Leistungen bringen bzw. wichtiges Wissen abspeichern will. Zudem geht es um die Balance zwischen Gehirn und Körper als entscheidender Voraussetzung für stressfreie, und dadurch erfolgreiche Lernprozesse.

Neben Brain Gym braucht es in der Regel noch eine systemische Entgiftung und das Loslassen der durch die Störung entstandenen negativen Erfahrungen und Lebensprogramme von Kind und Eltern bzw. Menschen, denen es selbst auffällt, dass mit ihrer Konzentrationsfähigkeit oder ihrem Gedächtnis etwas nicht stimmt.

Die Releasing- Methode ist dabei aus meiner Sicht ein gutes Begleit-Element, das das (Gedanken-)Chaos ordnet, von Selbstzweifeln entlastet und – so wie Brain Gym – den Zugriff auf beide Gehirnhälften verbessert. Diese Verbindung beider Gehirnhälften nennt sich Gehirnintegration (lesen Sie zu diesem Stichwort die ausführliche Beschreibung bei den Schwerpunkten oben auf der Startseite). Im besten Fall ordnet sich auch im Gehirn dadurch vieles neu – PatientIn (und auch deren/dessen Familie) können entspannter und mit einem ganz neuen (Selbst-)Verständnis weitergehen.

Die Pädagogische Kinesiologie arbeitet dabei hauptsächlich mit Kindern/Schülern; mein selbst entwickeltes Konzept einer weiter gefassten Gehirnintegration wendet sich eher an Erwachsene und/oder Jugendliche, die mit derartigen Defiziten zu kämpfen haben.

Ein sehr wichtiger, eigener Zweig in der Kinesiologie ist dabei die Neural-Kinesiologie. Sie kümmert sich insbesondere um stoffliche Belastungen wie Schwermetallvergiftungen oder andere schädliche Stoffe und Grundstoffe/Allergene im Bereich der Allergien, aber auch um die Entstörung von Narben, die den Energiefluss verhindern.

Ursprünglich wurde sie dem Konzept der Psycho-Kinesiologie (nach Dr. Dietrich Klinghardt) vorangestellt, das in meiner Praxis allerdings komplett durch die Schwerpunkte Releasing, Transparentes Familienstellen, Mentalfeld-Therapie, Trancearbeit u.a.m. ersetzt und abgelöst wird.

Schwerpunktmäßig kommt deshalb hierbei – wie so oft – im Praxisalltag das Lindwall-Releasing in seiner unvergleichbaren Flexibilität zum Tragen. Es ermöglicht uns, ganze Ketten negativer Erfahrungen und Lebensprogramme positiv zu verwandeln, ohne dass dadurch manipuliert oder ein schmerzhafter Verarbeitungsprozess eingeleitet wird. Und auch hierbei entscheidet der kinesiologische Muskeltest (aus dem Zweig der Angewandten Kinesiologie!) über die Wahl der Methode/n und signalisiert, welcher Lösungsweg für die Patientin/den Patienten zu einem bestimmten Zeitpunkt der richtige ist.

 
Triskel klein
Triskel klein
Triskel klein

Neural-Kinesiologie – Ausleitung von Giftstoffen und Schwermetallen

Das alles kommt in meiner Praxis – je nach Bedarf – zum Einsatz. Im Bereich der unterschiedlichen kinesiologischen Konzepte und Schulen gibt es viele Wege. Was die Kinesiologie und vor allem die hier beschriebenen grundlegenden Methoden dabei auszeichnet und bei Patienten wie Therapeuten so beliebt macht:  Manchmal entfalten ganz kleine Korrekturen GANZ große Wirkungen.

Schöpfen wir aus der therapeutischen Fülle.  Ihre Charlotte C.Oeste

© Naturheilpraxis Charlotte C.Oeste - 2021